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Laufschuhe richtig reinigen: Sanft bürsten, nicht waschen

3. Dezember 2021

Für uns Läufer*innen sind unsere Laufschuhe das wichtigste Werkzeug. Schade nur, dass sie bereits nach den ersten Läufen nicht mehr ganz so schön strahlen wie einst im Laden. Überraschend ist das nicht. Schließlich verschmutzen Matsch, Schlamm und Staub schnell unsere Lieblingsstücke. In den meisten Fällen ist das zwar nicht schlimm – doch trotzdem lieben wir es, wenn unsere Laufschuhe richtig schön sauber sind. Das Gute: Sie zu reinigen, ist gar nicht schwer. Die besten Tipps, um unsere Laufschuhe zu putzen.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Schritt für Schritt zum sauberen Laufschuh

  2. Wie wir Laufschuhe auf keinen Fall reinigen sollten

Egal ob Matsch oder Staub – bereits nach wenigen Kilometern glänzen unsere Laufschuhe nicht mehr wie noch zuvor im Geschäft. Schlimm ist das eigentlich nicht. Schließlich sind Laufschuhe dafür gemacht, dass wir sie auf der Straße, auf Feldwegen oder im Wald tragen.

Für uns Läufer*innen sind Laufschuhe trotzdem unsere Lieblingsstücke. Und die sollen gut aussehen. Glücklicherweise ist es gar nicht so schwer, unsere Laufschuhe richtig zu reinigen und ihnen neuen Glanz zu verleihen. Wir brauchen lediglich diese vier Materialien:

  • lauwarmes Wasser

  • eine milde Seife oder Spülmittel

  • eine weiche Bürste

  • ein Tuch

Diese Dinge reichen, um unsere Laufschuhe wieder schön sauber zu bekommen“, sagt Eva Hirschhäuser, Tech & Brand Representative bei True Motion. Keine gute Idee ist hingegen, die Laufschuhe komplett zu durchnässen – oder sie gar in die Waschmaschine zu werfen. Beides kann die Materialien der Laufschuhe angreifen, sie letztlich beschädigen und so die Lebensdauer der Schuhe verkürzen.

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Wie wir die richtige Laufschuhgröße finden

Schritt für Schritt zum sauberen Laufschuh

Damit unsere Laufschuhe beim Reinigen nicht kaputtgehen, putzen wir sie bestenfalls mit der Hand. Dafür nehmen wir zuerst die Einlegesohlen aus unseren Laufschuhen und fädeln die Schnürsenkel aus.

Bevor wir die Schuhe allerdings nass machen, können wir bereits trockenen Schlamm und Staub auf dem Obermaterial mit einem sanften Tuch abwischen und mit einer weichen Bürste herausbürsten. „Am besten legen wir dafür die Laufschuhe in eine Badewanne oder Dusche“, sagt Eva Hirschhäuser. So können wir später den Schmutz ganz einfach wegspülen, wenn wir mit dem Putzen der Schuhe fertig sind.

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Haben wir den gröbsten Dreck von unseren Laufschuhen entfernt, können wir mit einem feuchten Tuch die Außensohle putzen. Bleibt ein wenig Schmutz übrig, hilft es, ein bisschen milde Seife oder Spülmittel auf die Sohle zu geben und den Schuh nochmal mit dem feuchten Tuch abzuwischen.

Ähnlich putzen wir auch das Obermaterial unserer Laufschuhe. Um das Mesh-Material nicht zu beschädigen, sollten wir die Schuhe sanft mit einer weichen Bürste, wenig Seife und lauwarmem Wasser bürsten. Mit einem feuchten Tuch waschen wir anschließend noch die Seife heraus.

Die Einlegesohlen separat zu reinigen ist vor allem dann sinnvoll, wenn wir Schweißgerüche loswerden wollen. Mit einer Bürste und lauwarmem Seifenwasser waschen wir die Sohle – ohne sie dabei vollends zu durchnässen. Passiert das, besteht die Gefahr, dass sich beim Trocknen die Form verändert. Schnürsenkeln hingegen schadet zu viel Wasser nicht. Um sie zu reinigen, können wir sie unter laufendes Wasser halten und mit Seife ausspülen.

Nach der Reinigung Laufschuhe nicht auf der Heizung trocknen

Sind unsere Laufschuhe nun wieder sauber, müssen sie vor unserem nächsten Lauf trocknen. Das gelingt am besten, wenn wir sie im Zimmer bei Raumtemperatur stehen lassen und Küchen- oder Zeitungspapier in sie hineinlegen. Das Zeitungspapier nämlich saugt die Feuchtigkeit auf – und hilft so dabei, dass der Schuh schneller trocknet. Um diesen Prozess nochmals zu beschleunigen, können wir das Papier zwei- bis dreimal wechseln.

Gefährlich wird es indes, wenn wir unsere Laufschuhe zum Trocknen auf die Heizung legen. Durch die Wärme können sich die Materialien des Schuhs verformen oder diese gar beschädigt werden. Gleiches kann passieren, wenn wir die Laufschuhe über mehrere Stunden bei direkter Sonneneinstrahlung trocknen lassen.

Wie wir Laufschuhe auf keinen Fall reinigen sollten

Immer wieder liest man im Internet, dass manche Sportler*innen ihre Laufschuhe in der Waschmaschine waschen. Das allerdings kann ähnlich gefährlich sein, wie sie auf der Heizung trocknen zu lassen. Die Gründe: Die metallene Waschmaschinentrommel, falsches Waschmittel und zu hohe Temperaturen können im schlimmsten Fall die Laufschuhe beschädigen und so ihre Lebensdauer stark verkürzen.

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So können beispielsweise durch das Schleudern entlang der Trommel Risse im Obermaterial und in den Gummi- und Schaumstoffelementen der Außensohle entstehen. Werden Laufschuhe zudem zu hohen Temperaturen ausgesetzt und zu lange in Seifenwasser eingeweicht, kann das die Form der Schuhe verändern. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sich auf diese Weise der Kleber löst, der verschiedene Elemente des Laufschuhs miteinander verbindet. Aus dem gleichen Grund sollten wir auch darauf achten, keine aggressiven oder chemischen Reinigungsmittel zu nutzen, wenn wir unsere Laufschuhe mit der Hand putzen. Meist unproblematisch sind milde Seifen. Sie schonen das Material.

Auch wenn wir noch so gern nach dem Putzen direkt wieder loslaufen würden: Solange die Laufschuhe nicht vollständig trocken sind, sollten wir noch warten. Machen wir das nicht, können sich an unseren Füßen beim Laufen Blasen bilden. Das Training macht dann gleich viel weniger Spaß.

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