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Laufziele setzen: Vier Schritte zum persönlichen Ziel

30. Januar 2022

Endlich 30 Minuten am Stück joggen, den ersten Marathon laufen, eine neue Bestzeit aufstellen: Beim Laufen setzen wir uns die unterschiedlichsten Ziele. Meist motivieren sie uns. Manchmal allerdings verzweifeln wir an ihnen. Denn ob wir unser Ziel am Ende wirklich erreichen, liegt nicht nur an unseren individuellen Fähigkeiten und Erfahrungen als Läufer*in. Entscheidend sind oft auch andere Dinge. David Harmer, Lauftrainer und Tech & Brand Representative bei True Motion, hat vier Tipps, damit wir uns für die neue Laufsaison die richtigen Ziele setzen können.

Inhaltsverzeichnis:

  1. Die verfügbare Zeit entscheidet über das passende Laufziel

  2. Realistische und doch herausfordernde Ziele suchen

  3. Erreiche neue, andere Ziele

  4. Familie und Freund*innen von unseren Zielen erzählen

Läufer*innen setzen sich ständig neue Ziele. Sie träumen von größeren Distanzen, besseren Zeiten und einzigartigen Wettkämpfen. Das ist gut so, denn Ziele motivieren uns Menschen. Manchmal allerdings ist es gar nicht so einfach, am Anfang einer neuen Laufsaison das für uns passende Ziel zu finden. Das hat mehrere Gründe, sagt David Harmer.

Als Lauftrainer hat der Tech & Brand Representative von True Motion in den vergangenen 14 Jahren professionelle Läufer*innen begleitet. „Ich liebe es, als Trainer dabei zu helfen, dass Athletinnen und Athleten ihre Ziele und Träume erreichen“, sagt er. Doch diese erst mal zu finden, sei gar nicht so einfach.

„Es ist nicht nur wichtig zu wissen, wie ich für ein bestimmtes Ziel trainiere“, erklärt David Harmer. „Wir sollten uns auch klarmachen, für welches Ziel wir überhaupt trainieren können.“ Damit uns das beim nächsten Mal gelingt, gibt der Experte vier Tipps.

Die verfügbare Zeit entscheidet über das passende Laufziel

Egal welcher Leidenschaft wir auch nachgehen – wie intensiv wir das können, hängt stets von unserer Zeit ab. Doch gerade die ist meist neben Familie, Freund*innen und Arbeit knapp. „Bevor wir uns für ein Laufziel entscheiden, sollten wir darüber nachdenken, wie viel Zeit wir investieren können“, sagt David Harmer.

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Trainieren wir beispielsweise für unseren ersten 5-km-Lauf, brauchen wir vergleichsweise wenig Zeit. „Um so ein Ziel zu erreichen, müssen auch Anfängerinnen und Anfänger oft nicht mehr als zwei bis drei kurze Läufe pro Woche in ihren Trainingsplan einbauen“, erklärt der Lauftrainer. Dann können wir unseren ersten 5-km-Lauf bereits nach wenigen Wochen laufen.

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Ganz anders sieht es allerdings aus, wenn wir größere Distanzen meistern möchten. Denn für einen Marathon können wir nicht nur nebenbei trainieren. „Wenn wir beispielsweise im Frühjahr oder Herbst einen Marathon laufen möchten, müssen wir deutlich mehr Zeit fürs Training haben“, sagt David Harmer. „Wenn wir nicht bereits seit längerer Zeit in der Marathonvorbereitung stecken, brauchen wir wahrscheinlich zwölf bis sechzehn Wochen intensives Training mit mehreren Läufen in der Woche.“ Zeit, aber auch Geld kostet zudem die Suche nach den passenden Laufschuhen, der Kleidung sowie Getränken und Energiegels.

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Realistische und doch herausfordernde Ziele suchen

Ein gutes Ziel steigert unsere Motivation. Problematisch wird es allerdings dann, wenn uns zu hochgesteckte Träume frustrieren oder uns zu leicht erreichbare Ziele langweilen. „Das Ziel sollte herausfordernd genug sein, um uns an kalten Tagen für den frühen Morgenlauf aus dem Bett zu rütteln – aber uns gleichzeitig nicht so sehr einschüchtern, dass wir lieber die Bettdecke über unseren Kopf ziehen“, sagt David Harmer.

Damit wir unser Ziel also erreichen, muss es realistisch sein. Ob es das jedoch ist, ist manchmal gar nicht so einfach einzuschätzen. Lauftrainer Harmer empfiehlt: „Wenn wir der Meinung sind, dass es eine 50-50-Chance gibt, das Ziel zu erreichen, dann ist es das richtige.“

Erreiche neue, andere Ziele

Eintönigkeit führt schnell dazu, dass wir das Interesse verlieren. Das gilt auch für unsere Hobbys. Beim Laufen bedeutet das: Ein Ziel muss sich nicht immer nur um größere Distanzen oder längere Läufe drehen. Stattdessen können wir beispielsweise auch für Wettkämpfe auf anderem Terrain, in einer anderen Umgebung oder in einem anderen Land trainieren.

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Familie und Freund*innen von unseren Zielen erzählen

„Die Menschen, mit denen wir unsere Zeit verbringen, haben einen entscheidenden Einfluss auf uns und auf unsere Zielerreichung“, sagt Experte Harmer. Gerade deswegen ist es wichtig, Familie und Freund*innen von unseren Zielen zu erzählen. Dann nämlich können sie nicht nur unsere mentale, sondern auch unsere physische Unterstützung sein.

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„Wenn wir einen anstrengenden Zwei-Stunden-Lauf vor uns haben, kann uns ein Freund auf dem Fahrrad begleiten, uns Gesellschaft leisten und Getränke reichen“, erklärt David Harmer. Weiß die Familie von den Zielen, können wir zudem beispielsweise die Abendessen so planen, dass wir danach noch Zeit für einen Lauf haben.

Schmerzen nach dem Training dann einmal unsere Waden, können die Menschen um uns herum uns pflegen. „Solche Massagen sollten wir nie unterschätzen“, sagt Lauftrainer Harmer und schmunzelt. „Noch viel schöner aber ist, dass wir den Erfolg am Wettkampftag mit unseren Liebsten teilen können. Genau darum geht es am Ende doch.“

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